Wie baut man einen Online Handel auf?

Wie baut man einen Online Handel auf?

Wenn man einen Online Handel aufbauen will, muss man sich mit sehr vielen Themen beschäftigen.
Die Frage nach den Produkten, der Art des Online Handels, rechtlichen Themen im Allgemeinen und Speziellen, der Unternehmensform, dem Name, der Domain … und vieles mehr.

Früher hätte ich gesagt dass jeder einfach mit dem Handel im Internet (z.B. über eBay oder Amazon) starten kann. Heute sehe ich es etwas anders, da es sehr viele Widrigkeiten und Stolpersteine gibt, von denen man als Neuling noch nie etwas gehört hat.

Daher kann ich nur dazu raten sich Jemandem anzuvertrauen der bereits Erfahrung hat.
Wenn Sie Hilfe benötigen, kommen Sie gern auf uns zu.
Wir beraten und unterstützen Sie dabei.

Ich möchte in diesem Text im Wesentlichen auf die Frage nach dem richtigen System eingehen.

Aber eine Frage vorweg:

„Warum ein eigener Webshop und nicht nur auf den Marktplätzen anbieten?“

Man kann (und sollte vielleicht auch) auf den Marktplätzen (eBay, amazon, real …) beginnen.
Sollte aber bald möglichst einen eigenen Webshop im Web haben.

Der eigene Webshop ist das digitale Gegenstück zu Ihrem Unternehmen – Ihre Adresse im Web.

Jeder der schauen will, bei wem er kauft, wird einem Händler mit eigener Adresse im Web den Vorzug geben.

  • Die Angebote auf den Marktplätze sind gleichzeitig Ihre Werbung!
  • Mit der Präsentation Ihrer Produkte präsentieren Sie auch Ihr Unternehmen.
  • Bei jedem Verkauf erhält der Käufe eine Rechnung von Ihnen (mit Logo und Domain des eigene Webshops).
  • Wenn Sie es richtig machen auch einen Flyer / Gutschein für einen Einkauf in Ihrem Webshop belegen, kommen die Kunden auch in Ihren Webshop.
  • Systeme wie Google Shopping und Andere lenken die Kunden mit zwei Klicks in Ihren Webshop.

Ziel ist, die Verkäufe in Ihren Shop zu ziehen.

Warum ist das so wichtig?

In der Regel sparen Sie sich bei Webshop Bestellungen die Kosten für die Marktplätze.

Viel wichtiger ist aber die Unabhängigkeit.

Wenn wir uns die Corona Zeit am beispiel amazon anschauen, dann konnte man sehr gut sehen, dass amazon bei vielen Angeboten ewige Lieferzeiten angezeigt hat – auch wenn die Händler die noch am selbe Tag – am Tag der Verkaufs verschicken konnten.

Wer seine Ware nicht bei amazon eingelagert hatte, war schlimm dran!

Wer keinen eigenen Webshop hatte – konnte nur darauf hoffen, dass trotzdem gekauft wird.

Das Problem ist die Abhängigkeit zu den Marktplätzen – wenn man keinen eigenen  Webshop hat.

Nun aber zum eigentlichen Thema.

Was ist das richtige System?

Das ist gar nicht so einfach zu beantworten.

Es kommt ganz darauf an, was man machen will und wozu man bereit ist (finanziell als auch zeitlich).

Ein paar Fragen die man sich gleich am Anfang stellen sollte:

  • Wann „muss“ man ein integriertes – spezialisiertes (Branchen spezifisches) System haben?
  • Wann ist ein Webshop zu wenig?
  • Warum ist WordPress + Webshop Plugin (z.B. Woocommerce) in den meisten Fällen nicht das richtige System für einen Händler (wie lautet die Ausnahme?)

WordPress-WooCommerce vs Webshop System

Professionell oder semi professionell:

Das Internet teilt sich in zwei Bereiche … Content und Shopping.
Für beide Bereiche gibt es unterschiedliche Systeme.

  • Ein Shopping System wie z.B. eine Online Shop Software
  • Ein Content Management System (CMS) wie z.B. WordPress

Wie sonst auch im Leben sollte man das passende Werkzeug für die jeweilige Arbeit nehmen.

Für das Gelände nimmt man einen Geländewagen … für den Nürburgring einen Sportwagen

Welches ist das Fokus Thema der Systeme:

  • Ein CMS will als erstes informieren und ggf. „auch“ verkaufen.
  • Ein Webshop will als erstes verkaufen und ggf. auch informieren.

Was ist ein Webshop System?

  • Ein Frontend um Produkte zu präsentieren und direkt zu verkaufen.
  • Ein Backend (Sammelbecken) für die einfache Verwaltung von Kundendaten und Kundenbestellungen.
  • Eine einfache Verwaltung von Produkten und Dienstleistungen.

Wird WordPress mit einem Shop Plugin (z.B. woocommerce) auch zum Webshop System?

Ja und nein.
Es bleibt ein CMS System – allerdings erhält es durch das Plugin die Funktionalität eines Webshop Systems.

Die Ausnahme!

Wenn man sich nicht für ein integriertes System wie Yes entscheidet und daher zwischen einem Webshop System und WordPress + Shop Plugin entscheiden muss, kommt es auf die geplanten Aktivitäten an.

WordPress + Shop Plugin
Wenn man viel und regelmäßig neue Texte / Inhalte (keine Produkte) veröffentlicht, dann ist es sinnvoll eine Kombination aus WordPress + Shop Plugin zu wählen.
Das CMS spielt hier seine Stärken aus, da es Inhalte (Content) deutlich besser präsentieren kann.

Webshop System
Sind die wesentlichen inhaltlichen Neuerungen neue Produkte – also keine Informationstexte – dann sollte man in so einem Fall eher ein Webshop System einsetzen.
Schließlich kommuniziert dieses System bereits als das was es ist, dass es um Handel geht.

Warum trotzdem WordPress?

Warum neigen die Menschen dazu in so einer Situation häufig trotzdem WordPress mit Shop Plugin einzusetzen?
Es ist die Einfachheit und Verfügbarkeit von WordPress.

  • WordPress ist grundsätzlich erst einmal so einfach, dass jeder damit umgehen kann.
  • Es gibt unzählige Vorlagen für die Seite.
  • Endlos viele Erweiterungen (Plugins).
  • und es ist in der Basis kostenlos

Wann reicht ein Webshop allein nicht mehr aus?

Wenn man nur ca. 100 Artikel und 5 – 10 Bestellungen am Tag hat, reicht in den meisten Fällen ein Shop System bzw. WordPress + Shop Plugin.

Wird aber das Artikel Volumen größer steigt der logistische Aufwand.
Dann benötigt man eine Lagerverwaltung.

Jeder Auftrag macht Aufwand.
Mit steigendem Auftragsvolumen, steigt auch dieser Aufwand.

  • Die Kunden stellen Fragen, schicken Ware zurück.
  • Es entstehen Defekte denen Erstattungen und/oder Ersatzlieferungen folgen.
  • Die Zahlung kommt verspätet bzw. per Überweisung und/oder ist unzureichend und müssen nachverfolgt werden.
  • Die Kunden fragen nach der Sendungsverfolgungsnummern
  • … und vieles mehr.

Wenn man in so einer Situation kein ein System hat, welches diese Anforderungen durch integrierte Funktionen bedient, geht man in der Verwaltung unter!

Mit steigendem Auftragvolumen sind integrierte Funktionen wie diese folgenden Pflicht:

  • Kundenverwaltungssystem (CRM)
  • Reklamationssystem (RMA)
  • Lagerverwaltungssystem (LVS)
  • globales Versandsystem
  • E-Mail System
  • und noch vieles mehr!

Es geht um weit mehr Module die man für einen effektiven und effizienten Handel benötigt.
Siehe hierzu („nur“ ein Auszug!): https://yes-system.de/functions/

Was ist Multi Channel Handel?

Wenn man von Multi Channel spricht, meint man das Anbieter seiner Waren auf diverse Vertriebskanälen.
Beispielsweise ein eigener Webshop + Marktplätze (Amazon eBay …) + lokalen Einzelhandel + parallelen Großhandel + …)

Wenn man einen Multi Channel Handel betreiben will, benötigt man ein Management System – welches alle wesentlichen (Kern) Bereiche vereint.
Die Verwaltung diverser Vertriebskanäle ist erheblich.

Daher macht es auch keinen Sinn überall anzubieten.
Irgendein Aufwand und Kosten besteht immer!

Warum integriert und nicht aufgerüstet?

Baut man sich per Schnittstellen seinen Webshop aus – hat man in kürzester Zeit diverse Schnittstellen … und jede Menge Probleme.

Wenn der Wind ums Haus fegt, klappern Fenster und Türen … die Schnittstellen.
Das ist in der IT genauso!

Hier mal zwei Beispiele.

1) 2 Systeme (Webshop + Wawi) = 3 Ansprechpartner (AP)
1 AP = Webshop
1 AP = Schnittstellenentwickler
1 AP = Wawi

2) 5 Systeme (Webshop + Wawi + CRM + MailSystem + Versandsystem) = 9 Ansprechpartner (AP) + einen Mitarbeiter der mit allen spricht.

1 AP = Webshop
1 AP = Schnittstellenentwickler
1 AP = Wawi
1 AP = Schnittstellenentwickler
1 AP = CRM
1 AP = Schnittstellenentwickler
1 AP = MailSystem
1 AP = Schnittstellenentwickler
1 AP Versandsystem

Das lässt sich weiterführen …

Welche Probleme (außer den Kosten) enstehen bei so einer Systemlandschaft?

  • Macht eines der Systeme ein Update … müssen die anderen nachziehen. Da die Systeme sich nicht absprechen – nicht absprechen können – hat das Ausfälle für den Kunden zur Folge. Jedes System macht min. 1 – 2 Updates pro Jahr (Yes macht ca. alle 12 Wochen ein Update).
  • Nach jedem Systemupdate muss der Schnittstellenentwickler die Schnittstelle anpassen
    • Da dieses häufig Einzelunternehmer sind, passiert dieses nicht unbedingt sofort und wenn doch, dann dauert es durchaus einige Tage.

Warum kauft man kein System?

Wenn man ein System kauft um es für sich individualisieren zu können, ist es i.d.R. nicht mehr möglich Updates des Herstellers zu verarbeiten – ohne die Individualisierungen zu verlieren.

Individualisiert man es nicht, kann  an sich nicht über den funktionellen Rahmen des Systems entwickeln.

Wenn das System keine Updates mehr erhält, bekommt es nur noch von einem selbst Feedback – man ist nicht mehr direkt am Markt.
Diesem Umstand folgt „reagieren statt zu agieren“.

Jetzt kommt Werbung für das Yes-System!

Kann man ein System mieten und trotzdem individualisieren?
Ja kann man!

Welches System kann individualisiert werden (bezahlbar) und bleibt trotzdem im Standard (update fähig)?
Yes!

Welches System wird für (und vor allem mit den) Anwendern entwickelt?
Yes!

Welches System gibt es seit 2004 – mittlerweile 16 Jahre?
Yes!

Welches System bildet alle Handelsbereiche aus einer einzigen Software integriert an?
Yes!

Was kann man dann noch besser machen?

Die perfekte Kombination ist es ein integrierte System + ein CMS wie z.B. WordPress zu betreiben.
Das eine System würde das andere System unterstützen und dabei die Positionierungen im Web im Ganzen optimieren.
Das integrierte System würden einem die Zeit verschaffen die man benötigt neue Texte zu verfassen, den Markt zu analysieren – um die richtigen Produkte zur richtigen Zeit zu optimalen Konditionen einzukaufen und ebenso zu verkaufen.

Wenn Sie Fragen haben … zu uns … zum Yes-System, dann kommen Sie einfach auf uns zu.

040 209 314 800

info@yes-system.de

Weitere Informationen finden Sie auch über https://yes-system.de

 

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